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Zadní Jetřichovice (Hinterdittersbach) war ein kleiner Ort an der Kreuzung der Böhmerstraße mit der Kirnitzsch. Anfang des 19. Jahrhunderts entstand eine erste dauerhafte Ansiedlung, die sich vor allem durch die touristische Erschließung der Region etablierte. Maximal 17 Bewohner in maximal 8 Gebäuden zählte die Ansiedlung zur Blütezeit. Und drei (!) Gasthäuser (als Wanderer wünschte man sich, dass nur ein einziges überlebt hätte...).

Nach der Vertreibung der sudetendeutschen Bewohner 1946 wurden manche Gebäude noch kurzfristig als Kinderferienlager genutzt - andere verfielen und wurden abgerissen. Später wurde die Ansiedlung endgültig aufgegeben und die Gebäude dem Erdboden gleich gemacht.

Ein ähnliches Verhältnis von Anwohner und Häusern zu Gebäuden kann heute wohl nur noch Na Tokani vorweisen.

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