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Die erste urkundliche Erwähnung der Mühle datiert auf den 15. Juli 1515. Überliefert ist die anfängliche Nutzung zum Mahlen von Braugerste. Der Neuaufbau im Jahre 1727 ist als Schriftzug im Türsturz des Hauptgebäudes dokumentiert. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen eine Branntweinbrennerei und eine Bäckerei hinzu. Zur Blütezeit 1833 zählte man in den vier zugehörigen Gebäuden 24 Einwohner.

Mit der 1881 eingeführten Kahnpartie zwischen Grundmühle und Windisch-Kamnitz nahm die touristische Erschließung ihren Anfang. 1888 erhielt die Grundmühle das Schankrecht. Das Mahlhandwerk wurde zugunsten der Gastwirtschaft noch vor dem 2. Weltkrieg aufgegeben. Die Kahnfahrt selbst stellte man mit Beginn des Krieges ein. Mit Vertreibung der Mühlenbesitzer nach dem Krieg war das Schicksal der Anlagen besiegelt.

In den vergangenen Jahren wurden teilweise die Sandsteinwände der Nebengebäude neu aufgeschichtet. Inwieweit auch das Hauptgebäude gesichert werden soll, ist unklar. Leider wurde das restaurierte große Mühlrad aus unerfindlichen Gründen wieder entfernt.

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