Falkenštejn
Die Überlieferungen zur Felsenburg Falkenštejn, auf einem Felssporn östlich von Jetřichovice gelegen, sind rar. Erstmals dokumentiert im Jahr 1395 diente sie ausschließlich als Stützpunkt für Raubzüge in der Umgebung. Die Besitzer wechselten mehrfach, bis 1444 der Oberlausitzer Sechsstädtebund die Burg belagerte und letztlich zerstörte. 1862 wurden während der touristischen Erschließung zahlreiche Gegenstände, u.a. eine Ritterrüstung, geborgen. Vor Besteigung der Ruine sollte sich der Kandidat bewusst sein, dass der Abstieg deutlich anspruchsvoller ist!.
Likolit
Der Ausbau einer einstigen Filiale der Sebnitzer Papierfabrik zur Produktionsstätte ließ 1902/1903 einen imposanten Industriekomplex inmitten der Sächsischen Schweiz entstehen. Bereits 1905 wechselten die Anlagen in den Besitz der Eduard Keffel AG, einem im vogtländischen Tannenbergsthal beheimateten zunächst auf Weberei spezialisierten Unternehmen, das in Kohlmühle Leder- und Wachstuch, später auch Linoleum produzierte. Ab 1958 spezialisierte sich die Fabrik auf Herstellung von Fußbodenbelägen und Bitumenpappe. 2013 wurde das Insolvenzverfahren gegenüber Likolit, so der Name seit 1990, eingeleitet.
Schifferfastnacht in Rathen
Schifferfastnacht in Rathen
Die Sieben Zwerge
Südwestlich von Rynartice, unmittelbar oberhalb der Straße nach Jetřichovice, befindet sich eine in den Fels gemeißelte Steiganlage mit 7 farbig bemalten Reliefs (und einem Gesicht). Wikipedia benennt Ernest Wahr als Urheber, der die Anlage zwischen 1820 und 1833 erschaffen haben soll. Andere Quellen halten Eduard Vater für den Initiator, der das Werk 1870 begonnen und dessen Sohn Ernst dies zur Jahrhundertwende vollendet haben soll. Aber auch wenn der letzte Anstrich seinen Glanz verloren hat, ist der Besuch der kurzen Runde zu empfehlen.
Endlerkuppe
Der Turm auf der Endlerkuppe oberhalb Ottendorfs ist weithin sichtbar. 1929 als Jugenderholungsheim eingeweiht, ab 1933 als Heim des Bundes Deutscher Mädel und ab 1946 als SED-Schulungszentrum genutzt, fanden die denkmalgeschützten Anlagen 2009 einen tschechischen Käufer. Von der Umsetzung der Pläne zum Umbau in ein Hotel ist bis heute nichts zu sehen...
Hochwasser 2002
Erst verwandelten sich die Nebenflüsse in reißende Ströme, dann schwellte die Elbe in Dimensionen an, die statitistisch nur einmal in 100 Jahren zu erwarten wären. Die Schäden waren nicht nur in Königstein immens... Alle Aufnahmen sind Scans vom (SW-)Diafilm.
Hochwasser 2010
2010 ließen tagelange Regenfälle die Flüsse erneut anschwellen. Zum Glück lief es für die Anrainer der Elbe relativ glimpflich ab. Katastrophal entwickelte sich allerdings die Lage an einigen Nebenflüssen, allen voran an der Kirnitzsch.
Hochwasser 2013
Als wäre ein "Jahrhunderthochwasser" 2002 nicht schon genug, traf es die Anrainer der Oberelbe 2013 erneut. Zwar wurden die Rekordwerte knapp verfehlt, aber für die Betroffenen ist das kaum ein Trost. Die Serie zeigt Aufnahmen aus Königstein, wobei der Elbpegel bereits am Sinken war...
Schifferfastnacht in Rathen
Schifferfastnacht in Rathen
Schifferfastnacht
Alljährlich feiern die elbnahen Ortschaften zwischen Schmilka und Wehlen traditionell mit der Schifferfastnacht die "Winteraustreibung". Als Eisbildung noch die Transportwege über Wasser versperrte, vertrieben sich so die Schiffsbesatzungen mit den Einheimischen die Langeweile. Die Elbschifffahrt ist nun kaum noch relevant und auch Eisschollen sind auf der Elbe unterdessen eine seltene Erscheinung, die Festumzüge jedoch haben bis heute nicht an Anziehungskraft verloren.
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