auf dem weg zum mueckentuermchen 20170106 2033459256Aktuell liegt auf der gesamten Strecke mehr als ausreichend Schnee, sodass wir am 5.1.2017 erstmals eine Spur gelegt haben, die aufgrund der stürmischen Bedingungen aber kaum Bestand haben wird. In Adolfov liefen wir eine "variierte" Variante 2, indem wir möglichst lange der geschobenen Straße folgten, um dann auf kürzestem Weg (hinter auffälligen Erdwällen) die Waldkante ansteuern. Ab Sneznik "rutschten" wir am Straßenrand nach Maximov. Auf nachfolgende Begeher wartet noch reichlich Spurarbeit. Im Zweierteam benötigten wir brutto 9 Stunden (7:30 abzgl. Pausen).
 
Update 8.01.2017: Es herrschen nahezu ideale Verhältnisse, auch in der Schneeberg-Umfahrung liegt eine gute Spur. (5:08 h ab Altenberg).
 
Update 21.01.2017: Weiterhin herrschen perfekte Bedingungen. Maschinelle Loipe auf den ersten 22 km (bis auf 3 km zwischen Zinnwald und Mückentürmchen, dort "perfekt" getretene Spur). Durch Forstarbeiten vor Schöna ist die letzte "Schussfahrt" über den Marktweg arg ramponiert, daher besser unmittelbar nach dem Grenzübertritt am Böhmischen Tor rechts über Kriegsweg und später Gelobtweg bis Reuterhof fahren (Erwähnung im Text). Die Abfahrt zu Beginn ist ungefährlich (Auslauf, keine ernsten Kurven), drei kleinere Gegenanstiege sind zu bewältigen. Der "Umweg" beträgt 700 m. 
 
Update 29.01.2017:  Weiterhin herrschen nahezu optimale Bedingungen. In Tisa wurden die Anwohnerstraßen leider "gesplittet", die Einfahrt in den Ort sollte daher rechts über das Feld erfolgen. Ab Schneeberg hat der starke Wind der vergangenen Tage die Spur mit zahlreichen Nadeln und teils gar Ästen überzogen, ab Maxičky war der Forst aktiv - bis auf eine einsehbare Stelle ist die Schneedecke aber flächendeckend vorhanden. Vor Schöna ist der Marktweg nicht mehr wirklich fahrbar, daher ist die Variante über den Kriegsweg anzuraten. Leider haben "Wanderer" die dortige Spur arg zerlatscht. Während im Bereich Altenberg leichtes Tauwetter einsetzte, blieb der östliche Teil davon verschont. Bleibt zu hoffen, dass sich der Frost dort weiter hält... (12:15 h für Hin- (6:50 h aufwärts) und Rücktour (5:25 h abwärts)).
 
Update 05.02.2017: durch Tauwetter und nächtlichem Frost sind etliche Passagen stark vereist. Da für die nächsten Tage Dauerfrost prognostiziert ist, werden die Abfahrten (vor allem in richtung Ziel) sehr kritisch (ein Begeher berichtet von einer Neuschneeauflage im Kriegsweg). Bis auf minimale Fehlstellen - ab Bereich Maximov - ist die Schneeauflage ausreichend.
 
Update 17.02.2017: Anhaltendes Tauwetter verschlechtert den Zustand drastisch. Vor allem ab Schneeberg ist mit Fehlstellen zu rechnen. "Alte" Ski sind dringend anzuraten.
 
Länge ca. 57 km
Dauer 5-10 h, stark abhängig von Bedingungen, Kondition und Ortskenntnis
Anspruch Extrem, 630 Hm im Aufstieg, 1150 Hm im Abstieg, Zum Höhenprofil
Sehenswertes Die Landschaft selbst. Für Besichtigungen am Rande bleibt wohl kaum Zeit.
Aussichten Mückentürmchen
Einkehrmöglichkeit Mückentürmchen (2), Adolfov (2), Tisá (3), Szeznik (2), Maxičky, Schöna Waldschänke
Anfahrt S-Bahn, Bus, Rückfahrt mit S-Bahn

Die Hohe Tour ist so etwas wie der Klassiker unter den Skitouren im Osterzgebirge und unter Kennern der Sächsischen Schweiz gibt es wohl niemanden, der davon noch nie gehört und etliche, die sie mindestens einmal absolviert haben.
Nun bedarf es "nur" noch ausreichend Schnee, um im kommenden Winter unserem Tipp zu folgen...

Unter der so genannten Hohen Tour kursieren zahlreiche Varianten, wobei vor allem seit der Grenzöffnung fast ausschließlich eine rein böhmische Streckenführung genutzt wird. Gegen die auf deutscher Seite verlaufende Strecke spricht, dass Loipen praktisch nirgends, Einkehrmöglichkeiten kaum und zu querende Taleinschnitte reichlich vorhanden sind. In der folgenden Beschreibung gehe ich auf die meiner Erfahrung nach schnellste Variante ein und verweise nur kurz auf Alternativen.

Da Start und Ziel an weit entfernten Orten liegen, ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel fast schon obligatorisch. Während die Abreise ab Schöna (oder Dolny Zleb) nur mit der Bahn erfolgen kann, nutzen Frühstarter als Zubringer zum Start gern den Bus von Dresden nach Zinnwald, wodurch sich die Gesamtstrecke um knapp 5 km verkürzt. Meiner Meinung nach bequemer ist die Anreise per (Wintersport) Zug nach Altenberg. 150 m südlich vom Bahnhof befindet sich der Einstieg in die Loipen.

In Richtung Kahleberg steigt das Gelände dezent an, zunächst über freies Feld, später - kurzer heftiger Anstieg zu Beginn - durch bewaldetes Gelände. Orientieren sie sich am „Alten Zaunhäuser Weg“ (der zweite Weg linkerhand an einer 5-fach-Kreuzung) bis zur Schneise 30 (Abkürzung über den nicht geloipten Moorweg - erster Weg linkerhand - möglich). Diese führt immer geradeaus vorbei am Hotel Lugsteinhof bis zur Grenze hinter der Wetterstation. Hier könnte die Wegfindung erstmals problematisch werden, da nur sporadisch maschinell gespurt wird und häufig Nebel die Orientierung erschwert. Strikt geradeaus fahrend steuern sie auf einen ca. 100 m rechts eines Funkmastes liegenden Durchschlupf durch einen Baumgürtel zu, um unmittelbar dahinter dezent (!) nach links zu schwenken. 250 m weiter sollten sie eine kleine Straße erreichen, die abfallend zu einer Skibrücke leitet (Manchmal wird dieser Bereich maschinell gespurt, die Loipe schlägt dabei im Vergleich zur kürzesten Verbindung einen leichten Linksbogen. Der Umweg ist so gering, dass der Loipe dem Direktweg den Vorzug gegeben werden sollte). Die dahinter beginnende, meist mit Ski befahrbare Straße führt direkt zur Skimagistrale. Die Chancen, hier auf eine Loipe zu treffen, stehen nicht schlecht. Bis zum Mückentürmchen folgen sie nun der roten Markierung (bei maschinelle Präparierung führt die Loipe hier nach rechts; durch eine sehr steile Abfahrt ist diese Strecke jedoch nicht zu empfehlen), nur eine einzige steilere Abfahrt über freies Feld erfordert etwas Konzentration. Den Anstieg zum Mückentürmchen hinauf empfiehlt sich das Tragen der Bretter. Wer auf frühzeitige Einkehr gesetzt hat, wird ab 10:00 Uhr im Hotel Komáří hůrka fündig.

Die folgenden Kilometer sind extrem windanfällig und daher oft verweht. Der Wegverlauf ist aber durch Stangen markiert. Die Abfahrt vom Mückentürmchen kann extrem schnell sein (55 km/h erreichte ich dort schon), also Vorsicht! Bis Habartice, durch die Ruine eines Wohnhauses weithin sichtbar, steigt das Gelände sanft an, es folgt welliges Terrain bis nach Adolfov. Eine Kneipe (Chata Florian), wenn, dann nur an Wochenenden geöffnet, befindet sich rechter Hand (ca. 100 m). Sie steuern aber direkt durch den Ort bis hinter das nach mehrjähriger Schließung neu eröffnete Hotel Adolfovský Dvůr. Hier befindet sich das Startgelände der Ortsloipen.
 
Die nächsten Einkehrmöglichkeiten bestehen erst in Tisá (16 km)!

Und hier hat der Kandidat die Qual der Wahl:

  1. Entweder der am Waldrand verlaufenden Loipe (oft vorhanden) in Richtung Osten bis zum Ende folgen. Nun am Waldrand weiter (Ecken abkürzen), die Straße von Krasni Les nach Telnice kreuzend, bis zu einer weiteren Straße nahe der Hüttensiedlung Naklerov. Vorsicht bei geringer Schneeauflage vor den Weidezäunen und der kleinen Bachquerung!
  2. (empfohlene Strecke) Wie (1) aber nicht über das Feld abkürzen sondern der Loipe bis in den Waldwinkel folgen. Strikt geradeaus lässt sich der Waldzipfel abkürzen, sie stoßen an einem Hochstand erneut auf die Loipe, die dem Waldrand folgt. Ca. 100 m rechts ist die rote Markierung leicht zu übersehen. Es folgt eine anfangs steile Abfahrt (erste Linkskurve ist kritisch), an Abzweigen halten sie sich stets geradeaus (was i.d.R. identisch mit der markantesten Spur ist). Sie queren eine Straße, der Weg führt nun nach oben. Am Ende des Anstiegs (Einzäunung) geht es stark links weg. Bei fehlender Spur ist nun Orientierungssinn gefragt: Immer der deutlichsten Schneise durch die Schonungen folgen! Sobald sie auf eine Straße treffen, folgen sie dieser nach links bis zum Waldrand (Zusammenkunft mit der Waldrand-Variante (1))
  3. Bei starkem Wind bietet sich die südliche, im Wald verlaufende Strecke an. Hierzu fahren sie vom Startgarten direkt nach Süden in den Wald (Wochenendhütten) und behalten die Richtung an der ersten Loipenkreuzung bei. Wenig später dreht die Loipe nach links. Wer nun auf eine kurze rasante Abfahrt in einer nicht einzusehenden seichten Links-Rechtskurve trifft (Auslauf ist vorhanden!), ist auf dem rechten Weg. Nun immer am Hang entlang (rote Wanderwegmarkierung), bis der Weg mit einem moderaten Anstieg nach links leitet. Nach 150 m geht es rechts weiter und vor der ersten Abfahrt treffen sei auf Variante (2) – allerdings nach deren heiklen Abfahrt.
  4. Erstmals in diesem Winter (2017) wird eine Loipe über Krásný Les nach Petrovice maschinell gepflegt, ab Petrovice besteht Anschluss an das (schon früher gespurte) Loipennetz von Tisá. Bislang konnte ich die Variante noch nicht testen. Sie ist weiter als die normale Führe (exakt 5 km plus 200 zusätzliche Anstiegsmeter), stellt aber ggf. eine nette Anwechslung dar. Auf www.skimapa.cz ist der aktuelle Zustand der Loipe (und anderer mehr) zu finden.

Im Strecken- und Höhenprofil ist Variante 1 genutzt worden.

Der Weiterweg windet sich durchs Gehölz (Funkmast linkerhand), es folgt eine Abfahrt über freies Feld, dann rechts im Wald eine weitere Abfahrt zu einem Weiher, den sie über die Staumauer passieren (oder direkt drüber, wenn sie sich der Tragfähigkeit des Eises sicher sind). Der folgende Anstieg zielt in Richtung Waldecke, dann nahe des rechten Waldrands bleibend bis zum Ende der freien Fläche. Die folgende Waldschneise verlassen sie nach ca. 400 m nach links (eine  neue rote Markierung befindet rechts vor dem Abzweig). Weitere 150 m später folgt eine Abfahrt durch einen Hohlweg (gefährlich!).

Die Straße (248, bis Eröffnung der Autobahn E55) überqueren sie, laufen erst zwischen, dann (rechts) an mehreren noblen Anwesen vorbei und in den Wald hinein (Schranke). Nach 300 m halten sie sich unmittelbar nach Ausfahrt aus dem Wald stark nach links. Der Wanderweg (rote Markierung) führt hier geradeaus weiter. Auch dieser führt nach Tisa, birgt aber einen enormen Anstieg in sich.

Nach Passage der Senke erkennen sie von einer seichten Anhöhe aus eine Einzäunung, an der sie rechts vorbei laufen. Dahinter nach links (Bachquerung) und nach ca. 100m durch dichteren Wald geht es 90° nach rechts auf eine lange Schneise, die tendenziell bergab verlaufend ohne größere Richtungsänderungen, nur zum Abschluss geht es einmalig scharf nach rechts, aus dem Waldgebiet heraus führt. Sie passieren eine kleine Straße und steuern über freies Feld in Richtung einer markanten Baumgruppe. Sobald sie die dahinter liegende Anhöhe erreichen, halten sie auf ein Holzhaus zu. Bei entsprechenden Bedingungen kann die dort beginnende Straße hinab in den Ort (Tisa) befahren werden (sonst sow eit wie möglich im Rechtsbogen über das Feld). Der Straße folgen sie bis zum Ende, laufen die Hauptstraße kurz hinauf und nach rechts bis zur Touristenbaude (Turistika Chata, gut 1 km Fußmarsch). Selten existiert unterhalb der Felswände eine Spur (Einstieg oberhalb der Kirche), aber mit Laufen sind sie vermutlich schneller.

An der Touristenbaude verlassen sie die Straße und nach wenigen Metern dürfen sie die Ski wieder anschnallen. Nach 150 m (Radwegenummer 3017) geht es nach rechts, einen Kilometer später kreuzen sie die Straße und folgen bis zum Ort Sneznik dem Radweg. Um die weitere Richtung zu finden, ziehen sie beim Verlassen des Waldes gedanklich eine Linie zur linken Felskante des Tafelberges und nutzen die Spur, die am ehesten in die Richtung führt (oder sie spuren selbst). Die Auffahrt zum Schneeberg ist das nächste Ziel. Dieser folgen sie 200 m (vom Waldrand gemessen) aufwärts, bis sich die Straße nach rechts windet. Links (großes Holzschild) beginnt die Umfahrung des Tafelbergs. Da dies kein richtiger Weg ist, kann die Orientierung bei fehlender Spur sehr schwierig sein. Nach einer kurzen schnelleren Abfahrt (es ist die insgesamt vierte Abfahrt auf der Umfahrung und die einzige, die nicht ungebremst gefahren werden sollte) geht es rechts in den Wald. Immer der „lichtesten“ Schneise folgend stoßen sie irgendwann auf den vom Schneeberg kommenden Wanderweg und 200 m links auf eine Futterkrippe. Hier nach links abbiegen. Sobald der Weg in einen steilen Hohlweg übergeht, empfiehlt sich das Abschnallen und Tragen der Skier - es sind nur 150 m bis zur Straße.

Über die Straße hinweg geht es anfangs steil bergan. Auf den folgenden Kilometern (grüne Markierung) ist ein Verfahren kaum möglich. Vor Maxdorf (Maxičky) sind auf einer Lichtung drei Sandsteinblöcke übereinander gestapelt. Hier geht es halb links in einer breiten Schneise weiter. Diese ca. 1000 m lange „Ortsumfahrung“ ist nicht markiert. Nördlich von Maxdorf treffen sie auf eine Forststraße und folgen dieser nach links. Bis zum Abzweig nach Dolni Zleb sind es noch ca. 2 km. Der Abzweig befindet sich nach einer langen Abfahrt und ist nicht zu verfehlen. Wer Dolni Zleb als Ziel auserkoren hat, biegt hier nach rechts ab. Einen Kilometer später geht es wieder nach rechts. Nur unerschrockene Recken lassen die Skier weiter an den Füßen. Es muss schon sehr viel Schnee liegen, damit das Befahren des immer steiler werdenden Weges gefahrlos möglich ist!

Ist Schöna das Ziel, haben sie einen letzten kurzen Anstieg vor sich. 250 m danach verlassen sie die nach rechts weisende Forststraße geradeaus und passieren nach weiteren 250 m die Grenze am Böhmisches Tor.

Ca. 300 m nach Grenzübertritt treffen sie auf eine Forststraße, der sie nach rechts bis zu einer Schutzhütte (Kalkbude) folgen. Kurz zuvor leitet rechts ein Weg (Marktweg) nach Schöna.

Letzte Wegführung ab Böhmischen Tor ist die kürzeste Verbindung - aber leider häufig durch Forstarbeiten zerstört. Der Sachsenforst verspricht eine andere Variante bei Winterbedingungen für Skifahrer unberührt zu lassen: Biegen sie dazu unmittelbar nach dem Böhmischen Tor rechts in den Kriegsweg ein. Nach langer aber harmloser Abfahrt folgt welliges Terrain. Sie passieren einen der Kornmarktsteine, die Ziskaquelle (hier nennt sich der Weg "Gelobtweg") und eine letzte Senke am Schwarzpfützenbach, bevor sie wieder auf die "Normalvariante" treffen. Der Umweg beträgt 700 m.

Sobald sie die Lichter vom „Reuterhof“ sehen (die meisten Skiläufer werden hier erst nach Einbruch der Dunkelheit eintreffen), können sie entweder (leicht links) darauf zusteuern (Waldschänke als Einkehrmöglichkeit mit leider unzuverlässigen Öffnungszeiten) oder sie fahren geradeaus weiter vorbei an einer Gartensiedlung und nutzen den Weg am Waldrand soweit wie möglich, um dann den rechten (!) Waldzipfel des Zirkelsteins über freies Feld anzusteuern. Eine rechtsseitige Umfahrung des Zirkelsteins ist weniger steil und daher besser zu fahren, als wenn sie links um den Zirkelstein herum laufen. Linksseitig ist der Weg etwas weiter und mit einer kurzen steilen Abfahrt gespickt. Unterhalb des nächsten Waldgürtels fahren sie zunächst parallel zu diesem ab und orientieren sich dann leicht nach rechts übers Feld. Nach gut 500 m treffen sie auf die Bahnhofsstraße. Hier wartet ein rutschiger knapp 10 Minuten währender Fußmarsch hinab zum Bahnhof.

Zu den Zeitangaben

5-10 Stunden ist ein bewusst unscharf angegebener Richtwert, da zu viele Faktoren das Vorankommen beeinflussen. Bis Mückentürmchen und meist gar bis Adolfov können sie mit einer (maschinellen) Loipe rechnen. Da bis Adolfov erst das "leichteste" Drittel absolviert ist, sollten sie bis hierher nicht mehr als 3 Stunden benötigt haben. Wenn doch, ist Ein- und abschließende Umkehr eine weise Entscheidung.

Bis Tisá sind es zwar nur noch knapp 15 km, aber falls nicht schon Vorgänger eine ordentliche Spur getreten haben, können diese sehr hart werden. 2 Stunden sind hierfür keine schlechte Zeit. Kommen sie dort deutlich langsamer voran, dann versuchen sie, bis 17:00 Uhr Tisá zu erreichen - der letzte Bus nach Pirna fährt um diese Zeit.

Die 5 km ab Touristenbaude bis Sneznik können als gespurt angenommen werden - meist sogar maschinell. Vor allem die Umfahrung des Schneebergs hängt stark von den Bedingungen ab. Sind sie gezwungen, die Spur selbst zu treten, kann auch schnell eine Stunde benötigt werden...

Beim "Rest" ist weniger anzunehmen, dass sie mit Tiefschnee zu kämpfen haben. Unannehmlichkeiten lauern hier eher durch zu wenig Schnee oder durch einen "fleißigen" Forst, der die Strecke beräumt/zerstört hat. Für eine Umkehr ist es ohnehin zu spät. Ab Grenzübertritt benötigen sie zu Fuß gut 1,5 Stunden - bei ausreichend Schnee ist die Abfahrt hingegen in 30 Minuten erledigt.

Meine "Bestzeit" liegt bei 4:36 Stunden (bis Bahnhofsstraße in Schöna), aber auch ein Abbruch in Adolfov nach Neuschnee und komplettem Spuren ab Zinnwald steht zu Buche...

 

Noch Reserven?

Wie wäre es etwas weiter westlich zu starten?

Und noch ein Erlebnisbericht von Ski Individuell 2017?

Oder einer Sommervariante?

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