Länge 5,8 km
Dauer 3h
Anspruch Normal, 230 Hm, Zum Höhenprofil
Sehenswertes Specksteinstollen, (Berg) Gohrisch, Kleinhennersdorfer Stein, Lichterhöhle, Papststein
Aussichten Gohrisch (mehrere), Kleinhennersdorfer Stein (verborgene Zugänge mit Blick nach Süden und Westen), Papststein (mehrere)
Einkehrmöglichkeit Papststein, Papstdorf (mehrere), Kurort Gohrisch (mehrere)
Anfahrt Auto, S-Bahn (Ausgangspunkte Königstein oder Bad Schandau, dann Ganztagestour)

Während Papststein mit Aussichten und Einkehrmöglichkeit und der Gohrisch mit ersteren eine enorme Anziehung entwickeln, ist der Kleinhennersdorfer Stein ein wahrer Ruhepol. Wenn überhaupt, verirren sich die Wanderer zur Lichterhöhle; die nicht ganz einfach aufzuspürenden Aussichten auf dem zerklüfteten Stein werden praktisch nie besucht.

Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist der neuerdings kostenpflichtige Parkplatz zwischen Gohrisch und Papststein.

Etwa 800 m in Richtung Cunnersdorf existieren linkerhand mehrere (noch freie) Parkmöglichkeiten oberhalb einer Gartenanlage.

Die Zufahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist möglich: an Wochentagen verkehren die Buslinien 224a (ab Königstein) und 224b (ab Bad Schandau) zeitweise stündlich, an Wochenenden leider nur 3-4 mal pro Tag und Richtung, sodass man für die Rückfahrt sehr genau auf die Zeit achten sollte. Motivierte Wanderer können natürlich am Bahnhof von Bad Schandau starten, womit der Kleinhennersdorfer Stein in einer knappen Stunde erreicht wird oder ab Königstein, dann sind es 1,5 Stunden Aufwand bis zum Gohrisch.

Bei gewählter Aufteilung der Tour liegt die einzige Einkehrmöglichkeit fast am Ende der Wanderung. Wenn sie sich unterwegs bewirten lassen wollen, dann starten sie zum Kleinhennersdorfer Stein und setzen den Gohrisch ans Ende der Liste.

Vom Parkplatz zwischen Gohrisch und Papststein starten sie auf die Gohrischstein-Promenade, die östlich an der Informationstafel beginnt und ein Teil des "Bodenlehrpfades" darstellt. Der Weg zieht sich eben dahin, an Abzweigen halten sie sich stets nach links, bis sie die Aufstiegsmöglichkeit auf den Berg erreichen.

Etwas Trittsicherheit vorausgesetzt, sollten sie den Aufstieg durch die Falkenschlucht wählen, durch die eine Steiganlage in eine engen Felsspalte gezimmert wurde. Aber auch der rechte Weg führt nach oben...

Zu empfehlen ist der kurze Abstecher zur westlichen Aussicht bevor es am östlichen Ende, gleich neben einem Pavillon, durch eine Schlucht mit kurzen Tritteisenabschnitten (rote Markierung) wieder nach unten geht. Unmittelbar vorm Parkplatz, an dem die Wanderung begann, ist links eine Doline mit dem versperrten Zugang zum Specksteinstollen zu sehen.

Jenseits der Straße lassen sie den Zustieg zum Papststein links liegen und laufen die Rietschgrundstraße hinab, die sie erst an der zweiten (!) Spitzkehre nach rechts verlassen. Der Pfad führt hier moderat steigend durch einen weiten Felskessel, erst die letzten Meter zur Hochfläche sind etwas steiler.

Auf dem Plateau schwenkt die markanteste Pfadspur bald in südliche Richtung ab. Nach knapp 300m sollten sie einen kleinen Felskessel erreicht haben. Die rechte Wand umlaufend, ist die Lichterhöhle kaum zu verfehlen. Zwischen den Felsblöcken linkerhand befinden sich zwei weitere kleinere Höhlen (Hampelhöhle, Eishöhle), deren Besuch kaum lohnend ist.

Interessanter ist da der Aussichtspunkt in Richtung Papststein und Gohrisch oberhalb der Lichterhöhle, den sie einfach erreichen können, wenn sie im vorher durchquerten Felskessel den deutlichen Pfadspuren (zum Papststein blickend rechterhand) folgen. Auf dem weitläufigen Stein befinden sich mehrere gute Aussichten in Richtung Königstein und Lilienstein, deren Zugänge allerdings kaum ausgeprägt, geschweige denn ausgeschildert sind. "Immer der Nase nach", lautet hier der Tipp. Nach Osten und Süden existieren leider keine freien Sichten.

Zurück zur Lichterhöhle. Wenn sie sich, mit dem Rücken zum Eingang stehend, nach links wenden, erreichen sie nach ca. 70m den nicht zu verfehlenden Abstieg und alsbald den rot markierten Wanderweg, der zum Papststein führt. Bevor der Aufstieg beginnt, wäre links Papstdorf erreichbar. Bis "Zur Hoffnung" sind es nur 500m.

Der Papststein glänzt mit mehrere Aussichten und der Bergwirtschaft, Näheres finden sie in der Beschreibung zur Kurzen Papststeinrunde. Vom Gipfel bis zum Ausgangspunkt der Wanderung ist es nur noch ein kleines Stück...

 

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