Länge 3,8km
Dauer 1-2h (je nach Verweildauer an den Aussichten)
Profil: Leicht, 150 Hm, Zum Höhenprofil
Sehenswertes Pfaffenstein, Barbarine, Opferkessel, Rittersitz, Nadelöhr
Aussichten Pfaffenstein (mehrere)
Einkehrmöglichkeit Pfaffenstein, Pfaffendorf
Anfahrt Auto, S-Bahn (ab Königstein ca. 1,5 km Wanderung bis Parkplatz)

Wenig Zeit? Oder weniger gut zu Fuß? Dann ist dieser kurze Ausflug zum Pfaffenstein mit der berühmten Felsnadel Barbarine vielleicht das Richtige für sie. Mit dem initialen Anstieg durchs Nadelöhr liegen alle Strapazen nach dem 1. Kilometer bereits hinter sowie imposante Aussichten und fantasievolle Felsformationen vor ihnen.

Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der Parkplatz unterhalb des Pfaffensteins in Pfaffendorf.

Bei Anreise mit der S-Bahn (bis Königstein) bieten sich zwei Routen an. Vom Bahnhof aus laufen sie in die Stadt und am Kreisverkehr links in die Bielatalstraße. Nach ca. 100m folgen sie

  • entweder dem ansteigenden Pfaffenberg, später der Pfaffendorfer Straße kurz nach links bis der Weg zum Quirl beginnt, den sie bis zum Sportplatz begehen um dann oberhalb von Pfaffendorf bequem zum Tagesziel zu schlendern (ca. 1,6 km)
  • oder aber sie mühen sich die links einsetzende lange Treppe hinauf, überqueren die Anliegerstraße "Am Heideberg" und wählen am Beginn der Gartensparte den rechts ansteigenden Pfad (gelbe Markierung) zur Schönen Aussicht (die ganz schön zugewachsen ist). Den als "Heidepromenade" bezeichneten Weg verlassen sie am ersten Abzweig nach Passage eines Birkenwäldchens. Der Parkplatz am Ausgangspunkt ist unmöglich zu verfehlen. 2,2 km kommen so zusammen.

Da sie vermutlich auch für die Rückfahrt die S-Bahn nutzen, erhalten sie bei Kombination beider Varianten eine abwecklungsreiche Runde...

Vom Parkplatz (Gasthaus zum Pfaffenstein) geht es den anfangs steilen Plattenweg in Richtung Pfaffenstein hinauf (die S-Bahn-Anreisenden mit Wegevariante 1 treffen unmittelbar oberhalb des Barbarinenhofs auf den Weg). Am Waldrand setzt links der Aufstieg durch das so genannte Nadelöhr an (grüne Markierung, Hunde haben hier nichts verloren!). Etliche Treppen, später Leitern und ein schmaler Durchschlupf führen auf das Plateau. Das ist sicher mühsam, aber damit liegt der einzig beschwerliche Abschnitt des Tages bereits hinter ihnen.

Unmittelbar links des Ausstiegs aus dem Nadelöhr führen Pfadspuren zur Bundesfelsaussicht mit ihrem grandiosen Ausblick zur Festung Königstein und zum Lilienstein, etwas weiter dem Wanderweg entlang, kurz vor einer Umzäunung, geht es links zur Goldschmiedhöhle (kurzer enger Abstieg über Leitern) und weiteren Aussichten.

Noch ein Stück des Weges weist eine Schild zum Opferkessel mit seinen nach Westen gerichteten Aussichten. Einige der in der näheren Umgebung stehenden Felsformationen tragen Namen wie Rittersitz, Briefbeschwerer, Luftballon und Peterskirche (es handelt sich um einen Klettergipfel).

Die Berggaststätte Pfaffenstein hat neben guten Speisen auch gute Fotos der Elbsandsteinfotografen zu bieten:). Eine kleine geologische Ausstellung kann im Nebenraum besucht werden, das Besteigen des Aussichtsturms ist zumindest bei guten Sichtverhältnissen zu empfehlen.

Folgen sie der Ausschilderung zur Barbarine, dem Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz, erreichen sie nach Passage einer engen Kluft die Aussicht an der "Weißen Wand", die ihr heutiges Aussehen einem enormen Bergsturz 1843 verdankt. Die größeren Trümmer am Wandfuß sind heute beliebte Kletterziele für Anfänger.

Von der Barbarine-Aussicht führt der Weg zurück. Noch vor dem kurzen Anstieg zum Gasthaus setzt links der "Bequeme Weg" ein. Eine Alternative für den Abstieg bildet der Klammweg, der direkt gegenüber dem Gasthaus beginnt und, wenngleich (im Aufstieg) beschwerlicher, so doch die interessantere Streckenwahl darstellt. Am Jäckelfels, nach dem Erschließer des Steins benannt und mit Plakette desselben verziert, sind beide Wege wieder verweint.

An Abzweigen rechtshaltend erreichen sie, den Paffenstein westlich umrundend, den Ausgangspunkt.

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